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Heizkörpernische dämmen: Warum sich der Aufwand lohnt und wie Sie vorgehen

From Dusty Ways: Rebirth

Die richtige Dämmung wählen und anbringen Verwenden Sie ein Dämmmaterial, das für den Innenbereich geeignet ist und feuchtebeständig ist. Gut eignen sich Platten aus Hartschaum, aber auch Holzfaserplatten sind möglich. Die Dicke sollte der Tiefe der Nische entsprechen – meist sind das fünf bis zehn Zentimeter. Achten Sie darauf, dass Sie die Platten auf Maß zuschneiden, sodass sie sauber zwischen die seitlichen Wände passen. Kleben Sie sie mit einem geeigneten Kleber an die Wand, zusätzlich können Sie sie mit Dübeln befestigen. Fugen zwischen den Platten schließen Sie mit Bauschaum oder Klebeband, um Wärmebrücken zu vermeiden.

Wie trägt man die Folie auf, ohne dass sich Blasen bilden? Der häufigste Fehler ist, die Folie ungeschnitten und in einem Stück aufzutragen. Stattdessen schneiden Sie die Folie so zu, dass sie an allen Seiten etwa zwei bis drei Zentimeter übersteht. Zum Aufkleben empfiehlt sich die sogenannte Seifentechnik: Besprühen Sie die Front leicht mit einer Mischung aus Wasser und etwas Spülmittel. Die Folie lässt sich dann auf der nassen Fläche verschieben und exakt positionieren. Anschließend streichen Sie von der Mitte nach außen mit einem weichen Rakel oder einem Tuch die Flüssigkeit heraus. So werden die meisten Luftblasen bereits beim Auftragen vermieden.

Die Montage: So gehen Sie Schritt für Schritt vor Markieren Sie zunächst die Bohrlöcher exakt mit einer Wasserwaage. Bohren Sie dann mit einem Bohrer, der zum Durchmesser des Dübels passt, in die Platte. Wichtig: Bohren Sie nicht zu schnell und üben Sie nicht zu viel Druck aus, sonst bricht die Platte aus. Drehen Sie den Bohrer am besten im Schlagbohrer aus, sonst beschädigen Sie die Gipskartonoberfläche. Nach dem Bohren entfernen Sie den Staub mit einem Staubsauger. Stecken Sie den Dübel ein – er sollte bündig mit der Wandoberfläche abschließen. Bei Hohlraumdübeln müssen Sie die Schraube zunächst in den Dübel drehen, bis er sich aufspannt. Nur dann hält er sicher. Drehen Sie die Schraube also nicht sofort mit dem Regal fest, sondern ziehen Sie sie erst einmal an, um den Dübel zu aktivieren.

Ein weiterer typischer Fehler ist die Verwendung zu kurzer Schrauben. Der Schrankaufhänger muss fest sitzen, sonst lockert er sich nach wenigen Wochen. Die Schraubenlänge sollte mindestens das Doppelte der Dicke des Aufhängers betragen. Bei einer 20 Millimeter dicken Türplatte sollten die Schrauben also mindestens 40 Millimeter lang sein. Messen Sie vorher, wie tief die Tür tatsächlich ist – bei alten Türen können sich Hohlräume hinter der sichtbaren Schicht befinden. Wenn Sie Zweifel haben, verwenden Sie zusätzlich einen Dübel, auch wenn das Holz massiv erscheint. Ein Dübel verteilt den Druck und verhindert, dass das Holz an der Oberfläche ausbricht.

Auch die Abstände zur Plattenkante sind wichtig. Bohren Sie niemals näher als 10 cm an der Kante einer Rigipsplatte, da die Platte dort schnell bricht. Ein weiterer häufiger Fehler ist das Verwenden von zu langen Schrauben, die hinter der Platte an der Metallkonstruktion kratzen oder sogar durchstoßen. Messen Sie die Tiefe des Hohlraums im Voraus – bei Standardprofilen sind es meist 50 mm bis 75 mm. Eine zu lange Schraube kann die Dämmung oder sogar eine dahinterliegende Leitung beschädigen. Verwenden Sie daher immer Schrauben, die nur so lang sind, dass sie den Dübel ausfüllen, aber nicht darüber hinausragen.

In vielen Altbauten sitzen Heizkörper in einer Nische unter dem Fenster, direkt an einer Außenwand. Diese Wand ist oft nur mäßig gedämmt oder gar nicht isoliert. Die Folge: Die Heizung erwärmt die Wand, die Wärme wandert nach draußen, und die Heizkosten steigen. Gleichzeitig bleibt die Nische kalt, es kann zu Schimmel kommen. Eine Dämmung dieser Fläche ist daher eine der effektivsten Maßnahmen, um den Wohnkomfort zu erhöhen und Energie zu sparen.

Ein letzter Punkt: Prüfen Sie nach der Montage, ob die Tür noch richtig schließt. Oft verändert ein Schrankaufhänger die Balance der Tür, besonders wenn er schwer beladen wird. Bei alten Türen kann es nötig sein, das Scharnier an der gegenüberliegenden Seite nachzujustieren. Wenn die Tür schleift oder klemmt, lösen Sie die Scharnierschrauben leicht, richten Sie die Tür neu aus und ziehen Sie alles wieder fest. Mit diesen Hinweisen montieren Sie den Schrankaufhänger sicher und vermeiden die typischen Schäden an alten Holztüren.

Der häufigste Fehler ist, den Schrankaufhänger direkt an der Türkante zu befestigen, ohne die vorhandene Scharnierseite zu berücksichtigen. Der Aufhänger muss so montiert werden, dass die Tür beim Öffnen nicht am Schrank hängen bleibt. Achten Sie darauf, dass die Schrauben nicht in das Türschloss oder in vorhandene Beschläge eindringen. Markieren Sie die Bohrlöcher mit einem Bleistift, kontrollieren Sie den Abstand zur Kante und zum Boden. Bei alten Türen ist der Rahmen oft nicht rechtwinklig – nutzen Sie eine Wasserwaage, um den Aufhänger exakt horizontal auszurichten. Nur so sitzt der Schrank später gerade und die Tür schließt ohne Spalt.