6 kluge Schritte für wasserdichtes und leises Aufstellen der Waschmaschine
Wann ist die Wand tragfähig und welcher Dübel hält wirklich? Die sichere Befestigung hängt von der Wandbeschaffenheit ab. In Trockenbauwänden aus Gipskarton genügen normale Dübel oft nicht, da der Schrank samt Inhalt schnell zwanzig Kilogramm oder mehr wiegt. Verwenden Sie hier spezielle Hohlraumdübel oder spreizen Sie die Last auf mehrere Befestigungspunkte. Bei Fliesen sollten Sie mit einem Fliesenbohrer arbeiten, um die Oberfläche nicht zu beschädigen. Bohren Sie zunächst mit kleinem Durchmesser, danach auf die Dübelgröße erweitern. Vermeiden Sie es, in Fugen zu bohren, da diese selten die nötige Stabilität bieten. Prüfen Sie zudem mit einem Stud Finder, ob sich hinter der Wand Wasserrohre oder Stromleitungen befinden – ein unnötiges Anbohren verursacht teure Schäden.
Die optimale Reihenfolge beginnt mit dem Sortieren der Einzelteile. Prüfen Sie, ob alle Platten, Beschläge und Schrauben vorhanden sind. Kontrollieren Sie dabei die Kanten auf Transportschäden. Beginnen Sie dann mit dem Zusammenbau des Korpus: Zuerst verbinden Sie die Seitenwände mit dem Boden und dem Deckel. Arbeiten Sie dabei immer von unten nach oben. Drehen Sie die Schrauben nur handfest an, damit Sie die Position später noch justieren können. Erst wenn der Rahmen steht, montieren Sie die Rückwand – sie gibt dem Schrank die nötige Stabilität.
Ein effektiver Tipp gegen Geräusche ist die Verwendung von Antivibrationsmatten, die es in verschiedenen Größen gibt – achten Sie darauf, dass die Matte zur Bodenart passt, ob Fliesen oder Parkett. Legen Sie keine Gegenstände auf die Maschine, auch keine Wäschekörbe, da diese die Schwingungen verstärken und herunterfallen können. If you have any thoughts relating to in which and how to use Https://Rentry.Co, you can make contact with us at our own website. Kontrollieren Sie nach ein paar Wochen, ob die Füße noch fest stehen, da sich die Maschine durch die Vibrationen leicht verstellt. Bei Waschmaschinen mit Unwuchterkennung sollten Sie sperrige Teile wie Bettwäsche nicht stapeln, sondern separat waschen, um unnötige Erschütterungen zu vermeiden.
Vergessen Sie nicht, den Ablaufschlauch korrekt anzuschließen: Er muss entweder in einen Siphon mit Geruchsverschluss führen oder über die Badewannen-/Spülbeckenkante hängen, wobei das Ende nicht im Wasser stehen darf. Ein zu langer Schlauch sollte gekürzt werden, da er sonst zu viel Wasser zurückhält und die Pumpe überlastet. Prüfen Sie auch den Zulaufschlauch auf Risse oder poröse Stellen, besonders wenn die Maschine älter ist – ein defekter Schlauch ist die häufigste Ursache für Wasserschäden in Mietwohnungen. Ersetzen Sie Schläuche vorsorglich alle fünf Jahre, auch wenn sie äußerlich intakt wirken.
Typische Fehler sind zu kurze oder zu dünne Schrauben. Der Schrank sollte an mindestens zwei, besser vier Punkten befestigt sein. Verwenden Sie Schrauben, die mindestens fünf Zentimeter in das Mauerwerk eindringen. Bei Beton oder Ziegel genügen Universaldübel, bei porösem Material wie Porenbeton sind spezielle Dübel erforderlich. Ziehen Sie die Schrauben nicht zu fest an, sonst verformt sich die Schrankrückwand. Nach der Montage kontrollieren Sie den Stand: Der Schrank muss waagerecht hängen, sonst schließt die Tür nicht sauber. Eine Wasserwaage ist hier unverzichtbar.
Beginnen Sie mit der Höhenplanung. Als Faustregel gilt: Die Unterkante des Spiegelschranks sollte sich auf Augenhöhe des größten regelmäßigen Nutzers befinden. Messen Sie dazu den Abstand vom Boden bis zur Mitte Ihrer Augen. Ziehen Sie dann die halbe Schrankhöhe ab, um die Montagehöhe der Aufhängung zu erhalten. Bedenken Sie dabei auch den Waschtisch: Ist dieser bereits montiert, sollte der Spiegelschrank nicht zu tief hängen, sonst stoßen Sie sich beim Vorbeugen den Kopf. Eine typische Unterkante liegt bei 160 bis 170 Zentimetern, abhängig von der Körpergröße. Testen Sie die Höhe am besten mit einer Pappschablone an der Wand, bevor Sie bohren.
Wenn Sie alle Schritte befolgt haben, starten Sie einen Probewaschgang bei 60 Grad, ohne Wäsche, und beobachten Sie die Maschine während des Schleuderns. Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche und Wasserflecken auf dem Boden. Sollte die Maschine trotzdem stark wackeln oder Geräusche machen, überprüfen Sie erneut die Transportsicherungen – ein häufiger Fehler ist, diese nur teilweise zu entfernen. Im Mietverhältnis sind Sie außerdem verpflichtet, Schäden durch unsachgemäßen Anschluss selbst zu tragen, also lohnt sich die Sorgfalt. Bei Unsicherheiten ist ein Fachmann die sicherere Wahl, Pflanzen im Innenraum auch wenn es etwas kostet, denn ein Wasserschaden im Mehrfamilienhaus kann teuer werden und zu Streit mit Nachbarn führen.
Die wichtigste Maßnahme gegen Wasserschäden ist der richtige Anschluss. Drehen Sie den Wasserhahn nur handfest zu, niemals mit Gewalt, und verwenden Sie neue Dichtungen, die Sie im Fachhandel erhalten. Kontrollieren Sie nach dem ersten Waschgang alle Verbindungen auf Tropfen – ein Papiertuch unter den Anschlüssen zeigt auch minimale Leckagen an. Wenn Sie in einer Mietwohnung wohnen, informieren Sie sich vorher über die Lage des Hauptwasserhahns, falls Sie Beleuchtung im Wohnzimmer Notfall schnell absperren müssen. Notieren Sie sich die Nummer des Hausmeisters oder der Hausverwaltung nicht nur im Kopf, sondern auch auf einem Zettel am Waschmaschinenplatz.